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Gesundheit! Was ist das?

Der ganzheitliche Ansatz von Gesundheit

Gesund zu sein bedeutet nach der Weltgesundheitsorganisation
(World Health Organisation):

Der Mensch kann alltägliche Aufgaben und Herausforderungen bewältigen, persönliche Bedürfnisse befriedigen, Wünsche und Hoffnungen wahrnehmen und verwirklichen sowie sich der Umwelt anpassen oder sie verändern, um damit körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden zu erlangen oder zu erhalten.

1. Gesundheit ist eine individuelle Größe.
Jeder Mensch muss selbst einschätzen, was für seine Gesundheit förderlich ist und was nicht. Entscheidend hierbei ist die Überzeugung des Einzelnen, dass jeder Mensch kompetent genug ist, selbst etwas für seine Gesundheit zu tun und eigenverantwortlich handeln zu können.

2. Gesundheit hat etwas mit meiner Wahrnehmung zu tun.
Eine gute Wahrnehmung für sich selbst und seine Umwelt zu haben, hilft zu entscheiden, was gut (gesund) und was schlecht (ungesund) für die individuelle Gesundheit ist.

3. Gesundheit hat etwas mit der Fähigkeit zu tun, das Leben selbst zu "gestalten" / selbst gestalten zu können.
Gesundheit ist immer mit dem eigenen Verhalten gekoppelt. Wenn bestimmte Aspekte des Verhaltens die Gesundheit gefährden oder beeinträchtigen, muss jede/r, wenn sie/er gesünder leben will, das eigene Verhalten ändern. Das Verhalten ist wiederum von Mustern und Regeln geprägt, mit denen sie/er sich auseinandersetzen muss, um sich klar zu werden, welche Verhaltensweisen gut und welche schlecht für ihre/seine Gesundheit sind. Man kann sich seiner Umwelt anpassen, oder sie verändern; beides erfolgt zugunsten einer gesunden Lebensführung.

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4. Gesundheit ist mehr als körperliche Leistungsfähigkeit.
Gesundheit umfasst auch emotionales, geistiges und soziales Wohlbefinden.

5. Gesundheit hat etwas mit meinem Körper zu tun.
Der Körper mit seinen Funktionen und Organsystemen kann durch regelmäßiges Training, Dehnübungen, Kraftübungen etc. geschützt, gestärkt und neu belebt werden.

6. Gesundheit kennt Risikofaktoren und Schutzfaktoren.
Es gibt Faktoren, die ein Risiko für die Gesundheit darstellen, z. B. Bewegungs-mangel, Bluthochdruck, Übergewicht, erhöhter Blutfettspiegel (Cholesterinspiegel), Stress, Rauchen etc. Es gibt aber auch Faktoren, die Gesundheit schützen können, wie regelmäßige körperliche Bewegung, gesunde Ernährung, Stressreduktion, Für-sich-Sorgen, soziale Aufgeschlossenheit, die Fähigkeit Herausforderungen bewältigen zu können, etc.

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7. Gesundheit ist kein Zustand, sondern ein fortlaufender Prozess.
Gesundheit und Krankheit liegen immer eng beieinander. Mal überwiegt die eine, mal die andere Seite. Es gibt aber nie einen Zustand des totalen Krankseins oder des absoluten Gesundseins. Wenn man gesund leben möchte, muss man langfristig gesunde Verhaltensweisen finden, sie in das Leben integrieren und immer wieder den wechselnden Situationen anpassen

8. Gesundheit hat eine gesellschaftliche und politische Dimension.
Finanzielle Sicherheit, Zufriedenheit im Familienleben, eine saubere Umwelt und Mit-wirkung am sozialen und öffentlichen Leben sind ebenfalls Faktoren, die auf ein gesundes Leben Einfluss haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Letzte Aktualisierung: 18.08.2006 •  webmaster@swimpool.de