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Die Schwimmer haben in dieser Weltcup-Saison eine "muntere"
Rekordjagd entwickelt: Seit Mitte November wurden 16 Weltrekorde
in den bislang acht Meetings registriert, 21 insgesamt während
der laufenden Kurzbahn-Saison. Am kommenden Wochenende (26./27.
Januar) trifft sich die "Crème de la Crème"
des internationalen Schwimmsports zum großen Finale in Berlin,
bei dem neun Olympiasieger, 33 Welt- und 47 Europameister sowie
14 aktuelle Weltrekordler an den Start gehen.
Geradezu revolutioniert hat in den letzten Tagen der Amerikaner
Ed Moses, Olympia-Zweiter in Sydney über 100 m, das Brustschwimmen.
In Stockholm setzte er mit 26,28 Sekunden über 50 m, 57,47
Sekunden über 100 m und 2:03,28 Minuten über 200 m gleich
drei neue Marken. Über 200 m hat der 21-Jährige jetzt
gar eine der letzten großen Schallmauern des Schwimmsports,
die Zwei-Minuten-Grenze, ins Blickfeld gerückt. Die Brust-Konkurrenzen
in Berlin sind dann auch einem WM-Finale würdig, wenn Moses
auf die Weltmeister Roman Sludnow (Russland/100 m) und Oleg Lisogor
(Ukraine/50 m), die über 100 m beide in Stockholm hinter Moses
auch noch unter 58 Sekunden geblieben sind, sowie den Australier
Jim Piper, den Kanadier Morgan Knabe, den taubstummen südafrikanischen
Olympia-Zweiten Terence Parkin oder den österreichischen Vize-Weltmeister
Maxim Podoprigora (alle 200 m) trifft.
In Berlin entscheidet sich die Vergabe der Weltcup-Schecks in Höhe
von 50.000 Dollar durch die Fina für den/die punktbeste Schwimmer/in
aus den neun Veranstaltungen. Die jeweils Zweitplatzierten erhalten
30.000 Dollar, die Dritten 20.000. In Berlin allein stehen zusätzlich
mehr als 90.000 Euro an Geld- und Sachpreisen zur Disposition. Der
punktbeste Athlet in Berlin darf einen VW Beetle im Verkaufswert
von ca. 20.000 Euro mitnehmen.
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