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Die zwei deutschen Rekorde durch Thomas Rupprath zählten
zu den Höhepunkten beim Weltcup-Finale der Schwimmer in Berlin.
Insgesamt präsentierten sich die DSV-Starter vor heimischem
Publikum jedoch schwach.
Die Bilanz des Weltcup-Finales der Schwimmer auf der Kurzbahn in
Berlin kann sich sehen lassen: Vier Weltrekorde und ein Europarekord
überstrahlten bis Sonntagmittag das Programm. Die Stars des
Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) schwammen dagegen mehrheitlich
hinterher. Einzig Weltrekordler Thomas Rupprath von der SG Bayer
Wuppertal konnte für einen Glanzpunkt sorgen.Über 100m
Rücken konnte der 24-Jährige in 51,35 Sekunden Olympiasieger
Lenny Krayzelburg (USA/52,38) klar besiegen. Zudem ließ Rupprath
als Zweiter über 50m Schmetterling in 23,25 und 23,13 Sekunden
zwei deutsche Rekorde folgen, musste sich aber beim Weltrekord des
Australiers Geoff Huegill (22,74) mit dem Ehrenplatz begnügen.
Einen weiteren Sieg und damit 1000 Dollar Preisgeld gingen an Jens
Kruppa (Riesa) über 100m Lagen in 54,60.Ed Moses auch in Berlin
überragend"Das war einer der hochkarätigsten Weltcups
überhaupt. Klar ist man froh, da ganz oben zu stehen. Einen
solchen Wettkampf aus dem Training heraus zu bestreiten, ist ein
Risiko. Aber dafür ist es ausgezeichnet gelaufen", sagte
Rupprath.Von den beim letzten von insgesamt neun Weltcup-Meetings
ausgeschütteten 780.000 Dollar an Gesamtprämien bekam
Ed Moses den größten Batzen. Zwar musste sich "Wunderschwimmer"
über 50m Brust Oleg Lisogor geschlagen geben und verlor auch
seinen Weltrekord an den Ukrainer (26,20). Dafür konterte der
21-Jährige mit einer neuen Bestmarke über 200m (2:03,17)
und galt nach der besten Vorlaufzeit am Sonntag auch über 100m
als hoher Favorit. Für einen weiteren Weltrekord vor der Kurzbahn-WM
Anfang April in Moskau sorgte die in den USA lebende Slowakin Martina
Moravcova im Finale über 100m Schmetterling (56,55). Über
100m Brust stellte die Schwedin Emma Igelstroem in 1:06,14 einen
Europarekord auf.Van Almsick feierte erfolgreiches ComebackFranziska
van Almsick (Berlin) hatte mit Platz sieben über 100m bei ihrem
ersten internationalen Wettkampf nach den Olympischen Spielen in
Sydney ein viel versprechendes Comeback gefeiert und dabei im Vorlauf
eine neue persönliche Bestzeit (59,38) aufgestellt. Über
100m Freistil am Sonntag verpasste die 23-Jährige allerdings
als Neunte (55,34) den Endlauf. "Ich wollte unbedingt zuhause
in Berlin starten. Jetzt freue ich mich riesig auf die EM in dieser
Superhalle", erklärte van Almsick. Antje Buschschulte
(Wuppertal) sorgte mit Platz zwei über 200m Rücken und
Platz drei über 50m Rücken für das beste Resultat
der deutschen Schwimmerinnen.
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