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Thomas Rupprath hat sich bei der EM in Berlin über 50m Rücken
mit einem Europarekord für das Finale und das Duell mit Stev Theloke
qualifiziert. Franziska van Almsick holte über 100m Freistil ihr
drittes Gold.
Die deutschen Schwimmer sind bei den Europameisterschaften in Berlin
weiter erfolgreich. Allen voran Superstar Franziska van Almsick
besserte die Bilanz durch ihre Rückkehr in die Erfolgsspur die DSV-Bilanz
weiter auf. Nach zweimal Staffel-Gold gewann die 24-Jährige über
100m Freistil ihren ersten Einzel-Titel und schraubte ihre einmalige
Erfolgsbilanz auf dem Kontinent damit auf 16 Goldmedaillen seit
1993 in Sheffield. Weiterer Glanzpunkt durch Rupprath Für einen
weiteren Glanzpunkt des dritten Finaltages sorgte der Wuppertaler
Thomas Rupprath, der im Halbfinale über 50m Rücken in 25,00 Sekunden
einen Europarekord aufstellte und am Donnerstag im Duell mit 100-m-Rücken-Europameister
Stev Theloke aus Chemnitz um Gold kämpft. "Wenn man gut drauf ist,
sollte man sich nicht bremsen", meinte Rupprath, der im Vorlauf
bereits Europarekord (25,20) geschwommen war. Über 200m Lagen siegte
Weltrekordlerder Jani Sievinen, Christian Keller (Essen) und Jens
Kruppa (Riesa) belegten die Plätze 6 und 7. Im Kampf um die Sprint-Krone
deklassierte der niederländische Olympiasieger Pieter van den Hoogenband
über 100m Freistil den viermaligen Olympiasieger Alexander Popow.
Hoogenband verfehlte in 47,86 Sekunden seinen Weltrekord nur um
zwei ganze zwei Hundertstel. "Nach dem Weltrekord von Ian Thorpe
in Manchester wollte ich nachziehen, jetzt habe ich über 200 Meter
noch eine Chance", meinte der Niederländer: "Das war kein perfektes
Rennen." Torsten Spanneberg aus Berlin belegte, geschwächt durch
einen grippalen Infekt, chancenlos in 50,07 Sekunden den siebten
Rang. "Nach 75 Metern ging nichts mehr, ich wusste vorher, dass
es nicht zu einer Medaille reicht", sagte der Freund von Hannah
Stockbauer. Springer weiter "ganz stark" Die Kunst- und Turmspringer
des DSV waren vom Einmeterbrett mit Gold für Heike Fischer aus Leipzig
(308,58 Punkte) und mit Bronze für Christian Löffler aus Rostock
(377,94) erneut Bestandteil der deutschen Erfolgsgeschichte und
weisen nach fünf Wettbewerbstagen nun schon eine Super-Bilanz von
dreimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze auf. Deutschlands
Sportlerin des Jahres schwimmt über 800m Freistil ebenfalls der
Goldmedaille entgegen: Schneller als Doppel-Weltmeisterin Hannah
Stockbauer (8:36,95) waren in den Vorläufen nur das ungarische Talent
Eva Risztov (8:29,92) und Jana Henke vom OSC Potsdam (8:32,41).
Im Finale über 100m Brust der Frauen belegte Simone Weiler aus Heidelberg
in 1:09,96 Minuten nur den achten Rang. Über 200m Lagen stehen die
deutsche Meisterin Annika Mehlhorn (2:16,93) als Achte und Nicole
Hetzer vom SC Magdeburg (2:15,69) als Fünfte im Endlauf.
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