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Adolf Hillebrand
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Die Bestandserhebung 2002 des SV NRW führt - wie in
den Vorjahren - wiederum zu erfreulichen Ergebnissen: in den
ca. 580 Schwimmvereinen des Landes sind 211.546 Mitglieder
gemeldet; das sind fast 2.000 mehr als in 2001. Prozentual
liegt der Zuwachs mit ca. 1% auch über dem der Sportverbände
in NRW insgesamt (0,5%). Großen Anteil am Wachstum des
Schwimmsports hatten wiederum die über 60-jährigen
mit einem Plus von 1.200 Mitgliedern (+ 6,4%) gegenüber
dem Vorjahr.
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Überhaupt hat diese Altersgruppe ihren Anteil in den letzten
zehn Jahren auf nunmehr über 20.000 Mitglieder nahezu verdoppelt.
Der Wunsch der "aktiven Älteren" nach sportlicher
Betätigung wird mehr als deutlich. Schwimmvereine mit altersgerechten
Angeboten können die enorme Nachfrage bestätigen.
Interessant noch einige andere Zahlen: in den vergangenen zehn
Jahren stieg die Zahl der Mitglieder in den Schwimmvereinen insgesamt
um 11% (ca. 21.100); bei den Kleinkindern bis 6 Jahre dagegen um
31%, bei den Senioren über 60 um über 93% (s. o.); die
übrigen Altersgruppen lagen unter dem Durchschnitt, die Zahl
der Jugendlichen (15-18 Jahre) hat sich sogar um ca. 2.000 verringert.
Die Gruppe der weiblichen Mitglieder legte um mehr als 16% zu und
stellt weiterhin mit 112.600 (53%) die Mehrheit.
Was läßt sich aus diesen bzw. anderen Zahlen und Statistiken
ablesen oder folgern? Zum Beispiel das: der Anteil der über
60-jährigen an der Gesamtbevölkerung in NRW beträgt
etwa 20%, der an den Mitgliedern in Schwimmvereinen liegt aber noch
immer unter 10%. Während hier noch ein Wachstumspotenzial deutlich
wird, muss der Mitgliederschwund bei den Jugendlichen Anlass zur
Sorge geben.
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