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Schwimmausbildung in den
Vereinen: "Wertvolle Arbeit
für die Gesellschaft!"
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Die ca. 580 Vereine im
Schwimmverband NRW haben im vergangenen Jahr über 30.000
Nichtschwimmer zu Schwimmern ausgebildet. Das sind
wiederum etwa 2.000 mehr als im Jahr zuvor. Wenn Schwimmen
lebensnotwendig ist, zumindest in bestimmten Situationen sein
kann, trägt diese Ausbildung den Charakter einer "vorbeugenden
Lebensrettung".
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Dies scheint dringend notwendig zu sein, denn: "Viele
Kinder können nach der Grundschule nicht schwimmen."
Diese Feststellung machte der LandesSportBund NRW im Rahmen einer
Tagung zur Einführung der Ganztagsschule. Weiter heißt
es in einer Veröffentlichung zu dem Thema: "Immer weniger
Kinder können nach vier Jahren Grundschule sicher schwimmen!
Die Anzahl übergewichtiger Kinder und junger Menschen mit mangelnden
Bewegungserfahrungen nimmt ständig zu. Diese Daten sind wissenschaftlich
erhoben und bekannt. Was sich hier zusammenbraut, ist eine volkswirtschaftliche
und gesundheitspolitische Katastrophe - eine gesellschaftliche Zeitbombe,
die heute schon laut tickt und spätestens in 20 Jahren, wenn
nicht schon früher, explodieren wird."
Wissenschaftliche Untersuchungen und Befragungen belegen tatsächlich,
dass ca. 20 - 25% der heutigen Grundschüler nach Abschluss
der vierten Klasse nicht schwimmen können. Früher einmal
waren das höchstens 5%. Bei dieser Tendenz wird in Zukunft
mit einer steigenden Zahl von Ertrinkungstoten zu rechnen sein.
Übrigens: Die Sportjugend NRW betreibt in Südafrika ein
Projekt zur "Schwimmausbildung", weil dort viele Kinder
und Jugendliche nicht schwimmen können und einfach ertrinken.
Wir werden weiter berichten.
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