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Aachen (schwimm-press) Im Gegensatz zu den Schwimmern gehen die
besten Kunst-und Turmspringer im DSV die Europameisterschaften in
Madrid (5. bis 16. Mai) in voller Mannschaftsstärke an. Die EM bietet
für die DSV-Elite die letzte Möglichkeit eines internationalen Leistungsnachweises
in der internen Olympia-Qualifikation für Athen. Und wer diese Chance
wahren will, der muss sich am kommenden Wochenende (1. bis 4. April)
bei den 60. Deutschen Hallen-Meisterschaften in Aachen durchsetzen.
Fest für die EM in Madrid qualifiziert sind bereits im Synchronspringen
vom 3-m-Brett die Paare Ditte Kotzian/Conny Schmalfuß (beide Berlin)
und Andreas Wels/Tobias Schellenberg (Halle/Leipzig), die Mitte
Februar beim Weltcup in Athen jeweils Platz drei belegt hatten,
die WM-Sechste vom Turm, Annett Gamm (Dresden), und noch einmal
Ditte Kotzian als WM-Zehnte vom Brett.
Bundestrainer Lutz Buschkow (Berlin) möchte in Madrid nach Möglichkeit
die stärkste DSV-Mannschaft an den Start bringen. Das unter dem
Blickwinkel Olympia – aber auch, um die Spitzenposition in Europa
nach der glanzvollen EM 2002 in Berlin mit zehn Medaillen (5-3-2)
aus zehn Wettbewerben in etwa zu bestätigen. Beim Weltcup in Athen
hatten sich die DSV-Springer neben den beiden Bronzemedaillen der
Synchron-Paare insgesamt zehn von zwölf möglichen Olympia-Plätzen
erkämpft. Die Ergebnisse beim Weltcup in Athen haben den DSV-Verantwortlichen
Mut gemacht für das große Saison-Ziel Olympische Spiele. DSV-Sportdirektorin
Ursula Klinger (Aachen): „Die Ausgangsposition vor den Spielen in
Athen ist auf jeden Fall schon einmal nicht schlechter als jene
vor Sydney 2000.“

Die letzten Weichen für Olympia werden dann mit den Deutschen Meisterschaften
(17. bis 20. Juni) als nationaler Qualifikation im Sommer in Rostock
gestellt.
Bis auf die dauer-verletzte Turm-Europameisterin Anke Piper (Berlin),
Anna Kieß (Berlin) und Pawel Brendler (Halle) ist die aktuelle DSV-Elite
bei den Hallen-Meisterschaften in Aachen komplett am Start. Für
Anke Piper bietet sich keine Chance mehr in der Olympia-Qualifikation,
weil mit der EM in Madrid auch die Möglichkeiten eines internationalen
Leistungsnachweises enden.
Walter Alt, Vorsitzender der Fachsparte Springen im DSV, sieht
den größten Konkurrenzkampf bei den Hallen-Meisterschaften in Aachen
in den Drei-Meter-Wettbewerben der Männer und Frauen. Neben Vize-Europameister
Andreas Wels und dessen Synchron-Partner Tobias Schellenberg machen
sich die beiden Rostocker Frank Sander und Christian Löffler Hoffnungen
auf ein EM-Ticket, bei den Frauen fordert 1-m-Europameisterin Heike
Fischer (Leipzig) die Vize-Europameisterin vom 3-m-Brett, Ditte
Kotzian und die EM-Dritte Conny Schmalfuß heraus.
Der 1-m-Wettbewerb gehört nicht zum olympischen Programm. In Aachen
aber bietet gerade das 1-m-Brett einen sportlichen „Leckerbissen“:
Europameisterin Fischer gegen Vize-Weltmeisterin Schmalfuß.

Meister 2003 und Favoriten der Hallen-DM:
Frauen
1 m: Hallen-Meisterin 2003: Heike
Fischer (SC DHfK Leipzig). – Sommer-Meisterin 2003: Heike Fischer
– Favoritinnen: Heike Fischer, Conny Schmalfuß (Berliner TSC), Katja
Dieckow (SV Halle), Ditte Kotzian (Berliner TSC).
3 m: Hallen-Meisterin 2003: Ditte
Kotzian, – Sommer-Meisterin 2003: Ditte Kotzian. -Favoritinnen:
Ditte Kotzian, Conny Schmalfuß, Heike Fischer, Katja Dieckow, Nora
Subschinski (Berliner TSC).
Turm: Hallen-Meisterin 2003: Annett
Gamm (Dresdner SC). – Sommer-Meisterin 2003: Annett Gamm. - Favoritinnen:
Annett Gamm, Christin Steuer (SC Riesa), Olivia Maresch (Berliner
TSC).
Synchron 3 m: Hallen-Meisterinnen
2003: Ditte Kotzian/Conny Schmalfuß. – Sommer-Meisterinnen: Kotzian/Schmalfuß.
- Favoritinnen: Kotzian/Schmalfuß, Katja Dieckow/Nora Subschinski
(SV Halle/Berliner TSC).
Synchron Turm: Hallen-Meisterinnen
2003: Olivia Maresch/Anna Kieß (Berliner TSC). – Sommer-Meisterinnen
2003: Anke Piper/Christin Steuer (Berliner TSC). - Favoritinnen:
Nora Subschinski/Annett Gamm (Berliner TSC/Dresdner SC), Christin
Steuer/Olivia Maresch (SC Riesa/Berliner TSC).

Männer
1 m: Hallen-Meister 2003: Tobias
Schellenberg (SC DHfK Leipzig). – Sommer-Meister 2003: Schellenberg.
- Favoriten: Schellenberg, Christian Löffler, Frank Sander (beide
WSC Rostock).
3 m: Hallen-Meister 2003: Tobias
Schellenberg. – Sommer-Meister 2003: Andreas Wels (SV Halle). -
Favoriten: Andreas Wels, Tobias Schellenberg, Christian Löffler,
Frank Sander.
Turm: Hallen-Meister 2003: Heiko
Meyer (Dresdner SC). – Sommer-Meister 2003: Heiko Meyer (SC Riesa).
– Favoriten: Heiko Meyer, Tony Adam (Dresdner SC), Sascha Klein,
Norman Becker (beide SV Neptun Aachen).
Synchron 3 m: Hallen-Meister 2003:
Andreas Wels/Tobias Schellenberg (SV Halle/SC DHfK Leipzig). – Sommer-Meister
2003: Wels/Schellenberg. – Favoriten: Wels/Schellen-berg, Löffler/Sander
(WSC Rostock).
Synchron Turm: Hallen-Meister 2003:
Jan Hempel/Heike Meyer (Dresdner SC). – Sommer-Meister 2003: Heiko
Meyer/Tony Adam (SC Riesa/Dresdner SC). - Favoriten: Heiko Meyer/Tony
Adam, Stefan Ulrich/Norman Becker (SV Neptun Aachen).

Zeitplan Deutsche Hallen-Meisterschaften Kunst-
und Turmspringen, 1. bis 4. April Aachen, Schwimmhalle West
Donnerstag, 1. April:
09:30 Uhr 1 m Frauen, Vorkampf und Halbfinale
12:00 Uhr Synchron Turm Frauen und Männer, Vorkampf
15:15 Uhr 1 m Frauen Finale
16:00 Uhr Synchron Turm, Frauen und Männer, Finale
Freitag, 2. April:
09:30 Uhr 1 m Männer, Vorkampf und Halbfinale
12:30 Uhr 3 m Frauen Vorkampf und Halbfinale
16:00 Uhr 1 m Männer, Finale
16:45 Uhr 3 m Frauen, Finale
Samstag, 3. April:
09:30 Uhr 3 m Männer, Vorkampf und Halbfinale
13:00 Uhr Turm Frauen Vorkampf und Halbfinale
16:00 Uhr 3 m Männer, Finale
17:15 Uhr Turm Frauen, Finale
Sonntag, 4. April:
09:30 Uhr Synchron 3 m Frauen und Männer, Vorkampf
11:00 Uhr Turm Männer, Vorkampf und Halbfinale
14.30 Uhr Synchron 3 m Frauen und Männer Finale
15:15 Uhr Turm Männer, Finale
Die Hallen-Meisterschaften in Aachen bedeuten gleichzeitig auch
EM-Qualifikation für Madrid (6. bis 16. Mai).
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