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Schwimmverband NRW, 08.04.05,
A.Hillebrand
Gerade in den letzten Wochen wurde das Thema "Immer
weniger Kinder und Jugendliche können schwimmen" in zahlreichen
Medien behandelt. Der Schwimmverband NRW (SV NRW) sowie die DLRG
und der Bundesfachverband Öffentliche Bäder weisen schon
seit Längerem darauf hin. Mit der Zahl der Nichtschwimmer -
bei Kindern unter 14 Jahren zwischenzeitlich um die 33%; bei den
Erwachsenen kann jeder Vierte nicht schwimmen - stieg auch die Zahl
der Ertrunkenen in den letzten fünf Jahren von 477 auf 644.
Diese Entwicklung sei gesellschaftspolitisch nicht hinnehmbar,
ihr müsse begegnet werden. Das Präsidium
des SV NRW hat sich deshalb entschlossen, das Thema kurzfristig
auf dem Verbandstag am 16. April 2005 in Unna zu behandeln und den
Vertretern aus den fast 600 Schwimmvereinen in Nordrhein-Westfalen
eine Resolution zur Verabschiedung vorzulegen. Darin wird an die
beteiligten Vereine und Verbände, aber auch an Schulen und
Eltern appelliert, allen Kindern das Erlernen des Schwimmens zu
ermöglichen. Kinder, die nicht schwimmen könnten, seien
in der Entwicklung ihres Selbstwertgefühls benachteiligt. Außerdem
werde bei Kindern und Jugendlichen "Tod durch Ertrinken"
immer häufiger als Todesursache genannt.
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