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Schwimmverband NRW, 17.04.05, A.Hillebrand
Verbandstag des Schwimmverbandes NRW in Unna
"Kinder müssen schwimmen lernen!" Schwimmverband NRW verabschiedet Resolution zur Schwimmausbildung von Kindern vor
Der Verbandstag des Schwimmverbandes NRW nimmt mit Sorge zur Kenntnis, dass der Anteil der Kinder unter 14 Jahren, die nicht schwimmen können, seit Jahren stetig zunimmt. Am Samstag, 16. April 2005, verabschiedeten die Delegierten der NRW-Schwimmvereine deshalb einstimmig eine Resolution mit dem Titel "Kinder müssen schwimmen lernen". Darin fordern sie von allen Beteiligten, d.h. den Vereinen selbst, den Schulen und den Eltern der Kinder gemeinsame Anstrengungen, allen Kindern die Fähigkeit des Schwimmens zu vermitteln. Das sei ein Stück Lebensqualität und verhindere im Übrigen in vielen Fällen den "Tod durch Ertrinken".

SV NRW-Präsident Manfred Peppekus einstimmig wiedergewählt
Einstimmig im Amt bestätigt wurde SV NRW-Präsident Manfred Peppekus, Mülheim. Nach dem Verbandstag setzt sich das neue Präsidium des SV NRW wie folgt zusammen:

Ehrenpräsident Gerhard Dierich, Dortmund
Präsident Manfred Peppekus, Mülheim
Vizepräsidenten Karl-Heinz Dinter, Duisburg
  Dr. Jürgen Kozel, Eschweiler
  Dr. Rudolf Salmen, Lünen
Geschäftsführer Adolf Hillebrand, Düsseldorf
Schwimmwart Peter Blau, Wuppertal
Wasserballwart Peter Kilz, Köln
Springwart Hans Alt-Küpers, Aachen
Fachwartin Synchronschwimmen

Ingeborg Hohlstein, Willich

Fachwartin Breitensport Angelika Pörner, Köln
Vorsitzende der Schwimmjugend Tanja Treppe, Iserlohn

Der bisherige Fachwart für Synchronschwimmen, Jürgen Blatz, Köln, wurde zum Ehrenmitglied des SV NRW ernannt.

Finanzstrukturen des Verbandes auf dem Prüfstand
Der für die Finanzen zuständige Vizepräsident Karl-Heinz Dinter, Duisburg, stellte mit Sorge die Verluste dar, die in den vergangenen Jahren die Rücklagen des Verbandes reduziert hätten, wobei ein Teil dieser Verluste durch die Kürzungen der Landeszuschüsse zu begründen seien. Der besondere Aufgabenschwerpunkt "Förderung des Leistungssports" sowie der Betrieb der Schwimmsportschule in Übach-Palenberg ließen sich mit den derzeitigen Kostenstrukturen nicht mehr umsetzen. Alle Möglichkeiten der Einsparung von Kosten (Personalabbau, Reduzierung von Reisekosten etc.) seien erschöpft. Die Delegierten beschlossen daraufhin eine maßvolle Erhöhung des Mitgliedsbeitrags für Vereine, die gleichzeitig mit der Einleitung einer Beitragsreform verbunden ist.

Deutscher Schwimm-Verband steht in der Kritik
Ein weiteres aktuelles Thema des Verbandstages war die Reaktion der Vereine auf die Beschlüsse des Deutschen Schwimm-Verbandes zur Neuregelung der Wettkampfpassordnung sein. Jeder Schwimmer, der an Wettkämpfen teilnimmt, braucht zukünftig eine Lizenz (Registrierung beim DSV); jeder der dabei älter als 10 Jahre ist, muss zudem eine jährliche Lizenzgebühr von 12,00 Euro an den Spitzenverband zahlen. Bis zuletzt hatte sich der Schwimmverband NRW dafür eingesetzt, diese jährliche Lizenzgebühr auf "amtliche Veranstaltungen" zu beschränken.

Die Mehrheit der Landesverbände im DSV war allerdings anderer Meinung. Der Unmut der NRW-Vereine über diese Entscheidung wurde auf dem Verbandstag deutlich. Der SV NRW will die Entwicklung im DSV sehr genau beobachten und bei Bedarf eine Revision der Beschlüsse im DSV anstreben.

Den genauen Wortlaut der verabschiedeten Resolution zur Schwimmausbildung von Kindern finden Sie hier als Download (24 kb, 1 Seite)

 
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Letzte Aktualisierung: 17.04.2005 •  webmaster@swimpool.de