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NRW-Präsident Manfred Peppekus (rechts) überreichte
einen Wasserball an SFU-Vorsitzenden Erhard Münstermann
(Mitte) und Unnas Bürgermeister Werner Kolter.
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Unna Ich freue mich, dass der Verband
den Weg zu uns gefunden hat und bei der großen Unnaer
Sportfamilie zu Gast ist. So begrüßte Unnas
Bürgermeister Werner Kolter am Freitag beim Empfang im
Ringhotel Katharinen Hof die Delegierten des NRW-Verbandstages.
Eine ganz besondere Auszeichnung, denn die Hellwegstadt
stand in der Vorauswahl in Konkurrenz zur ehemaligen Bundeshauptstadt
Bonn.
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Das macht uns natürlich deshalb noch ein wenig stolzer,
sagte Kolter. Der Schwimmsport hat in Unna eine große Tradition
und ist auch gesellschaftlich, wie etwa beim Schulsport, fest verankert.
Kolter erinnerte an die Zeit, als das alte Hallenbad geschlossen
und abgerissen werden musste. Die Bürger sind aufgestanden
und haben am Ende erfolgreich den Neubau eines Schwimmbades gefordert.
Dem ehemaligen Sportausschussvorsitzenden Otto Mehrke sei dabei
eine ganz besondere Bedeutung zugekommen. Er hat schließlich
die Entscheidung herbei geführt, so noch einmal Unnas
erster Bürger.
Der Schwimmsport mobilisiert die Vereine und zahlreiche ehrenamtliche
Mitarbeiter aber auch heute noch. So etwa bei den Lehrschwimmbecken
in Lünern und Massen, die von Vereinen betrieben werden. Die
Stadt ist da nur für Hülle und Haut zuständig,
lobte Kolter, den Rest übernehmen vor Ort tätige
Vereine. Kolter vergaß bei seiner Rede aber auch nicht,
auf gesellschaftliche Veränderungen, die auch den Sport in
Zukunft massiv treffen werden, hinzuweisen. Wir werden weniger,
grauer und bunter. Heute ist man mit 60 nicht alt. Gerade
diese Generation müsse nun auch verstärkt zur Mitarbeit
aufgefordert werden. Durch Zuwanderung werde zudem Integration immer
wichtiger. Ich bin mir sicher, der Sport schafft das.Manfred
Peppekuss, Präsident des NRW-Schwimmverbandes, nahm in seiner
Begrüßungsrede ebenfalls zur angesprochenen Thematik
Stellung: Wir müssen uns vernünftig aufstellen,
um die veränderten Anforderungen erfolgreich meistern zu können.
Dazu müssen wir die Mitbürger zur Mitarbeit gewinnen.
Beim anschließenden Büffet wurde in kleineren Kreises
weiter diskutiert und sich auf den offiziellen Teil des Verbandstages
am Samstag in der Stadthalle vorbereitet.
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