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Schwimmverband NRW, 19.04.05, Michael Friehs
Schwimmsport ist in Unna gesellschaftlich fest verankert — Bürgermeister Werner Kolter lobt das Engagement der Vereine

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NRW-Präsident Manfred Peppekus (rechts) überreichte einen Wasserball an SFU-Vorsitzenden Erhard Münstermann (Mitte) und Unnas Bürgermeister Werner Kolter.

Unna „Ich freue mich, dass der Verband den Weg zu uns gefunden hat und bei der großen Unnaer Sportfamilie zu Gast ist“. So begrüßte Unnas Bürgermeister Werner Kolter am Freitag beim Empfang im Ringhotel „Katharinen Hof“ die Delegierten des NRW-Verbandstages.

Eine ganz besondere Auszeichnung, denn die Hellwegstadt stand in der Vorauswahl in Konkurrenz zur ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn.

„Das macht uns natürlich deshalb noch ein wenig stolzer“, sagte Kolter. Der Schwimmsport hat in Unna eine große Tradition und ist auch gesellschaftlich, wie etwa beim Schulsport, fest verankert. Kolter erinnerte an die Zeit, als das alte Hallenbad geschlossen und abgerissen werden musste. „Die Bürger sind aufgestanden und haben am Ende erfolgreich den Neubau eines Schwimmbades gefordert.“ Dem ehemaligen Sportausschussvorsitzenden Otto Mehrke sei dabei eine ganz besondere Bedeutung zugekommen. „Er hat schließlich die Entscheidung herbei geführt“, so noch einmal Unnas erster Bürger.

Der Schwimmsport mobilisiert die Vereine und zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter aber auch heute noch. So etwa bei den Lehrschwimmbecken in Lünern und Massen, die von Vereinen betrieben werden. „Die Stadt ist da nur für Hülle und Haut zuständig“, lobte Kolter, „den Rest übernehmen vor Ort tätige Vereine.“ Kolter vergaß bei seiner Rede aber auch nicht, auf gesellschaftliche Veränderungen, die auch den Sport in Zukunft massiv treffen werden, hinzuweisen. „Wir werden weniger, grauer und bunter. Heute ist man mit 60 nicht alt“. Gerade diese Generation müsse nun auch verstärkt zur Mitarbeit aufgefordert werden. Durch Zuwanderung werde zudem Integration immer wichtiger. „Ich bin mir sicher, der Sport schafft das.“Manfred Peppekuss, Präsident des NRW-Schwimmverbandes, nahm in seiner Begrüßungsrede ebenfalls zur angesprochenen Thematik Stellung: „Wir müssen uns vernünftig aufstellen, um die veränderten Anforderungen erfolgreich meistern zu können. Dazu müssen wir die Mitbürger zur Mitarbeit gewinnen“. Beim anschließenden Büffet wurde in kleineren Kreises weiter diskutiert und sich auf den offiziellen Teil des Verbandstages am Samstag in der Stadthalle vorbereitet.

 
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Letzte Aktualisierung: 19.04.2005 •  webmaster@swimpool.de