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Schwimmen, 28.10.05, von Birgit Möller
Neuer Sonderstützpunkt Schwimmen Bonn - Erftstadt - Köln — Arbeit hat begonnen

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Martin Grabowski (Stützpunkttrainer, lks.) und Klaus Rommerskirchen (Abteilungsleiter Schwimmen SSF Bonn, rechts) erhalten von Peter Blau (SV NRW Schwimmwart) die Urkunden

Mit Beginn des neuen Schwimmjahres hat der Sonderstützpunkt Schwimmen im Bereich des Schwimmbezirkes Mittelrhein "Bonn - Erftstadt - Köln" seine Arbeit aufgenommen. Er war zum 01.07.2005 eingerichtet worden und ist nach Essen, Wuppertal und Dortmund der vierte Sonderstützpunkt des Schwimmverbandes Nordrhein-Westfalen.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit zahlreichen Gästen aus Sport und Politik überreichte der Schwimmwart des SV NRW, Peter Blau, in Bonn am 25.10.2005 offiziell die Ernennungsurkunden.

In ihrer Begrüßung äußerte die Geschäftsführerin des stützpunkttragenden Vereins SSF - Bonn ihre Freude darüber, dass der SV NRW diesen Sonderstützpunkt im Jahr des 100-jährigen Bestehens der Schwimm- und Sportfreunde in der Bundesstadt eingerichtet habe.

Sie dankte all denen, die dies sportpolitisch vorbereitet und realisiert hätten, namentlich dem Schwimmwart des SV NRW Peter Blau, Landestrainer Rudolf Böhm, dem Vorsitzenden des Schwimmbezirks Mittelrhein Fred Glaß, sowie von Seiten der SSF-Bonn dem Abteilungsleiter Schwimmen Klaus Rommerskirchen und SSF - Trainer Martin Grabowski, der zugleich der neue Sonderstützpunkttrainer ist.

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Rudolf Böhm (SV NRW Landestrainer), Fred Glaß (Vorsitzender des Schwimmbezirks Mittelrhein) und Peter Blau (SV NRW Schwimmwart), von links

Klaus Rommerskirchen unterstrich die Absicht, mit dem Sonderstützpunkt allen Schwimmern aus dem Rheinland eine durchgängige Leistungsförderung vom Anfängerschwimmen bis zum Hochleistungssport zu ermöglichen. "In der Spitze konzentrieren, ohne die Breite zu verlieren", heiße das Motto. Dabei gelte es, möglichst viele Vereine der Region mit leistungsorientiertem Schwimmsport zu erhalten, zugleich aber den talentiertesten Kindern und Jugendlichen die Chance zu bieten, unter den bestmöglichen Bedingungen zu trainieren.

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Schwimmerinnen und Schwimmer des Stützpunktes, Mitte Jürgen Brüggemann (Sportstifung NRW)

Er hoffe und setze auf eine gute Zusammenarbeit zwischen den Vereinen in der Region gemäß der Maxime des SSF-Vorsitzenden und Leiters des Olympiastützpunktes Köln-Bonn-Leverkusen Michael Scharf: "Nur da, wo Verbände und Vereine ihre Kräfte - sportfachlich wie finanziell - bündeln, da wird auch in Zukunft nachhaltiger Leistungssport möglich sein."

Der Vorsitzende des Schwimmbezirks Mittelrhein, Fred Glaß, erinnerte daran, dass gerade in dieser Region, besonders bei den SSF-Bonn und der Rhenania Köln, Schwimmsportgeschichte geschrieben wurde. Namen wie Klaus Steinbach, Rainer Henkel, Walter Kusch, Hans u. Werner Lampe, Ina Beyermann, Petra Zindler, Peter Sitt und andere waren national und international erfolgreich und weit über die Grenzen bekannt.

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Fred Glaß (Vorsitzender des Schwimmbezirks Mittelrhein) und Rudolf Schramm (Schwimmwart des Schwimmbezirks Mittelrhein), von links

Er würde sich wünschen, dass die jungen Schwimmer von heute zusammen mit einem gut arbeitenden Trainerstab an die großen Erfolge ihrer Vorgänger anknüpfen und versprach, dass der Schwimmbezirk Mittelrhein die jungen Athleten dabei so gut wie möglich unterstützen würden.

SV NRW-Schwimmwart Peter Blau erklärte, dass schon im Entwurf des Leistungssportkonzepts 2004-2008 des SV NRW die Region Mittelrhein als möglicher Standort eines Sonderstützpunktes genannt worden sei, dass es aber einige Zeit gedauert habe, bis die beteiligten Vereine sich auf die gefundene Lösung geeinigt hätten. Das dabei entwickelte Vertrauen in eine faire Partnerschaft habe bei der Entscheidung geholfen und helfe hoffentlich auch der gemeinsamen Sache. Dass die Arbeit in Bonn unmittelbar nach der Ernennung zum Sonderstützpunkt konkret begonnen habe, wertete er als ein gutes Zeichen für eine erfolgreiche Arbeit in der Zukunft.

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Nachdem Peter Blau die Ernennungsurkunden an Klaus Rommerskirchen (stellvertretend für die beteiligten Vereine) und Martin Grabowski (für seine Berufung zum Stützpunkttrainer) überreicht hatte, blieb noch Zeit für sportfachliche Gespräche mit Vertretern der Stadt Bonn, der Sportstiftung NRW, des Landessportbundes und einigen Sportlern, die künftig vom neuen Stützpunkt profitieren sollen.


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Letzte Aktualisierung: 28.10.2005 •  webmaster@swimpool.de