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Schwimmverband NRW, 20.05.08,
von A.
Hillebrand
Auf der Fachtagung "Pro Bad" am 17./18. Mai 2008 in Oberhausen
hat sich der Vizepräsident des Schwimmverbandes NRW, Dr. Rudolf
Salmen, für ein "Aktionsbündnis Pro Bad" ausgesprochen.
Der frühere Stadtdirektor der Stadt Lünen setzt sich in
seiner Tätigkeit für den Schwimmverband NRW insbesondere
für den Erhalt der Bäder in NRW ein.
Es könne nicht sein, so Dr. Salmen, dass Kommunen, wenn es
um Einsparungen in den Haushalten gehe, gleich an die Schließung
von Bädern dächten. Gemeinsam mit allen Beteiligten sei
es möglich, Bäder auch unter dem Diktat der knappen Kassen
zu erhalten. Das setze aber ein Umdenken sowohl bei den Badbetreibern
(den Städten und Gemeinden) als auch bei den Hauptnutzern,
den Schwimmvereinen und Rettungsorganisationen voraus.
Die Schwimmvereine im Lande seien grundsätzlich zur Kooperation
beim Management von Bädern bereit, als "letztes Mittel"
zum Erhalt würden sie sogar Bäder in Vereinsregie übernehmen.
Das setze allerdings eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit
den Kommunen bereits dann voraus, wenn "das Kind nicht schon
in den Brunnen gefallen sei", sprich: das Bad nicht schon von
der Schließung bedroht werde.
Vereine könnten sich zum Mitgestalter und damit Miterhalter
des Bades entwickeln, indem sie u.a.
Eine solche Kooperation sei "pro- statt re-aktiv" und
führe im Idealfall zu einem "Aktionsbündnis Pro Bad",
und zwar für alle Bäder und nicht nur für die von
Schließung bedrohten. Das gemeinsame Ziel, nämlich "die
nachhaltige Bestandssicherung unserer Bäder", könne
so erreicht werden.
Alle öffentlichen Badbetreiber und die organisierten Badbenutzer
sind aufgerufen, sich sowohl auf Landesebene als auch auf örtlicher
Ebene zusammen zu schließen.
Adolf Hillebrand
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