Schwimmen, 21.11.09, von Nicole Endruschat / PERBO
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Die Teilnehmer des Sichtungslehrganges: Reihe oben, von links
nach rechts: Denise Quentin, Vanessa Neteler, Lina Flagel,
Kim Paltian, Johanna Lohner, Lisa Höpink, Laura Goldbach;
Reihe Mitte, von links nach rechts: Bastian Rabe, Joshua Loges,
Tobias Weber, Dominik Orlowksi, Christian Narz, Maurice Tappe,
Cedric Dixken; Reihe Unten, von links nach rechts: Luc Dewulf,
Jared Hornig, Benedikt Hoffmann, Jan Kaatz, Marvin Güth, Andre
Sommer, Maximilian Holle
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In der ersten Herbstferienwoche fand auch diesmal wieder
der alljährliche Sichtungslehrgang des SV NRW in der
Schwimmsportschule in Übach-Palenberg statt. 22 Schwimmer
der Jahrgänge 1997 (männlich) und 1998 (weiblich)
folgten der Einladung des Landesverbandstrainers Rudolf Böhm.
Ein weiterer Junge musste leider einen Tag vor Lehrgangsbeginn
krankheitsbedingt absagen. Auswahlkriterium war die jeweilige
Leistung der jungen Sportler beim IAT-Test auf Bezirksebene.
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Unter der Leitung der beiden Lehrgangstrainer Jürgen Verhölsdonk
und Nicole Endruschat sollten die folgenden fünf (anstrengenden)
Tage zwei besondere Schwerpunkte aufweisen: Die Talentsichtung durch
eine erneute und diesmal gemeinsame Durchführung des IAT-Tests
sowie eine Förderung dieses Sichtungskaders durch die nicht
alltägliche Nutzung des Start-/Wende-Messplatzes. Ganz bewusst
sollte das Ziel dieser Maßnahme nicht die Arbeit an konditionellen
Leistungsvoraussetzungen sein sondern die Konzentration auf die
so wichtigen technischen Bereiche der Starts und Wenden.
Hierfür reiste eigens der NRW-Leistungsdiagnostiker Maximilian
Sanno an, der an zwei Tagen mit Hilfe von zwei Unterwasser- und
einer Überwasserkamera mehrere Start- und Wendeaktionen aller
Teilnehmer filmte und im Anschluss anhand ausgewählter Beispiele
technische Leitbilder entwickelte und typische Fehler aufzeigte.
Der Tag zwischen der Eingangs- und Ausgangsuntersuchung wurde von
Jürgen Verhölsdonk und Nicole Endruschat dazu genutzt
sich gemeinsam mit den Schwimmerinnen und Schwimmern Aufnahmen jedes
Einzelnen anzuschauen und dann im Schwimmbad gezielt daran zu arbeiten.
| Dass so ein Lehrgang auch ohne viele geschwommene Kilometer
anstrengend werden kann zeigte sich schnell, denn neben den
Aufgaben des IAT-Tests (unter anderem auch ein 2000m-Lauf auf
dem Sportplatz) erforderte auch die Mitarbeit in Theorie-Einheiten
sowie die konzentrierte Arbeit an den Starts und Wenden eine
hohe Anstrengungsbereitschaft der jungen Athleten. |
Anstrengender 2000m-Lauf
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Die Teilnehmer in der Auswertung
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Hier zeigte sich auch mal wieder dass innerhalb einer Altersklasse
nicht nur große entwicklungsbedingte körperliche
Unterschiede bestehen, sondern auch das aktuelle Leistungsvermögen
sehr unterschiedlich sein kann, was aber nicht weiter verwundert
wenn man weiß dass die durchschnittliche Trainingshäufigkeit
zwischen drei und sieben Wassereinheiten pro Woche variiert.
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Grundsätzlich aber sind Kinder diesen Alters nur schwer an
ihre Grenzen zu kriegen, was sich einerseits daran zeigte dass in
der freien Zeit sehr gerne die Turnhalle bevölkert wurde um
sich dort auszutoben (vorrangig bei Ballspielen jeder Art) und andererseits
vor allem zu der vorgegebenen Zeit der Bettruhe regelmäßig
neue Energiereserven aktiviert wurden.
Ansonsten empfanden die beiden Lahrgangstrainer die Maßnahme
aber nicht zuletzt dank der hohen Motivation der Schwimmer als sehr
gelungen und hatten viel Spaß in den gemeinsamen fünf
Tagen - und die Teilnehmer hoffentlich auch...
Nicole Endruschat
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