Schwimmverband NRW, 26.11.08,
von A. Hillebrand
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Vizepräsidentin Claudia Heckmann leitete die Tagung gemeinsam
mit Wolfgang Hillemeyer, dem Bäderbaureferenten des SV NRW
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Fortbildungsangebote für Vereine in 2010
geplant
Mehr als 40 Teilnehmer folgten den interessanten Ausführungen
der Referenten während der 6. Fachtagung Bäder des
SV NRW am 14. November 2009 in Oberhausen. Scherpunktthema
war diesmal die Frage, was Fördervereine für den
Erhalt von Bädern tun können.
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Dr. Peter Reinirkens, sprach für die "Freunde des Bochumer
Südbads", Stephan Schwager für den "Förderverein
Freibad Selm" und Wolf Bredow für den "Förderverein
Freibad Wiedenbrück". Alle drei konnten trotz mancher
Widrigkeiten und Hindernisse von Erfolgsmodellen berichten. Man
wolle keine Bäder betreiben, sondern durch vielfältige
Aktivitäten und Hilfen dazu beitragen, dass das Bad vor Ort
von der Bevölkerung angenommen werde und dadurch erhalten bleibe.
"Die Risiken des Betriebs können und wollen wir nicht
tragen, aber wir begleiten das Bad in seinem Betrieb." So brachte
es Wolf Bredow aus Wiedenbrück auf den Punkt.
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Dr. Reinirkens hob die Bedeutung "seines" Bades
für die Infrastruktur der Stadt oder des Stadtteils hervor.
Bäder sind für die Bürger "identitäts
stiftend", sie nähmen sie an, wenn sie gut geführt
seien.
In allen Fällen halfen Fördervereine, die Einnahmen
des Bades zu erhöhen und/oder die Kosten des Betriebs
zu senken. Das stellte Stephan Schwager aus Selm anschaulich
dar. Mit der Veranstaltung von Grillfesten, Spielaktionen
und Spendenaufrufen konnte der Verein dem Bad höhere
Einnahmen zuführen.
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Dr. Peter Reinirkens, Bochum,
warb in seinem Referat für den Erhalt der Stadtteilbäder.
Sie seien identitätsstiftend.
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Kosten wurden allein dadurch gesenkt, dass einzelne Kostenblöcke
hinterfragt und Vorschläge zur Verbesserung der Situation gemacht
wurden. Der Rat belohnte die Mühen (der Zuschussbedarf für
die Stadt wurde im ersten Jahr des Fördervereins um mehr als
50% reduziert) mit einer Zusage zum vorläufigen Erhalt des
Bades.
Im zweiten Teil der Tagung stellten Claudia Heckmann, Vizepräsident
des SV NRW, und Bernd Jurgeit vom Bundesverband Deutscher Schwimmmeister
ein gemeinsames Projekt beider Organisationen vor: Fortbildungsangebote
für Nutzer und Betreiber von Bädern. Gemeint sind damit
im Grunde alle Schwimmvereine, denn alle Vereine nutzen entweder
öffentliche oder vereinseigene Bäder.
Inhalte der Fortbildungen werden u.a. Fragen der Verkehrssicherungspflicht,
des Organisationsverschuldens und der Betriebs- und Wasseraufsicht
sein. Als erstes ist folgendes Fortbildungsangebot für Vereine
geplant:
Titel:
"Pflichten und Risiken für Vereine bei alleiniger Badnutzung"
Themen: Verkehrssicherungspflichten,
Organisationsverschulden, Aufsichtspflichten, Diskussion der Themen
Besichtigung des örtlichen Bades mit praktischen Beispielen
Termin/Ort: 13. März 2010,
10.00- 16.00 Uhr, in Kempen / Niederrhein
Kosten: 65,00 € / Person incl.
Mittagessen und Mineralwasser
Die Teilnehmer erhalten am Ende des Seminar eines Teilnahmebescheinigung.
Voranmeldungen nimmt ab sofort die Geschäftsstelle
des SV NRW entgegen.
Gastgeber der 6. Bädertagung war übrigens zum zweiten
Mal die Oberhausener Gebäudemanagement GmbH (OGM) im Technischen
Rathaus Oberhausen. Abteilungsleiter Arno Langhals bewertete die
Kooperation zwischen OGM und SV NRW als wichtig für den Schwimmsport
vor Ort, der in bestem Einvernehmen der Oberhausener Vereine mit
der OGM gemanagt wird. Langhals führt die Teilnehmer der Tagung
durch den brandneuen Aquapark Oberhausen, der erst im Dezember 2009
eröffnet wird.
Links:
Freunde des Bochumer Südbades e.V.
www.freunde-des-suedbades.de
Förderverein Freibad Wiedenbrück e.V.
www.ffw-ev.de
Oberhausener Gebäudemanagemnet GmbH
www.ogm.de
26.11.2009 - A. Hillebrand
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